Archiv für die ‘Landwirtschaft’ Kategorie

Massentierhaltung, Antibiotika und Gentechnik bei McDonald’s

31 März 2015

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Nicht lecker: McDonald’s Deutschland setzt auf billiges Fleisch aus der Massentierhaltung und lässt zu, dass Gentechnik und Antibiotika im Futtertrog der Tiere landen. Verbraucher können dies nicht erkennen, denn auf der Verpackung und Speisekarte muss es nicht draufstehen.

Der massive Einsatz von Pestizi- den beim Anbau von Gen-Pflanzen hat katastrophale Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Wasser und Böden werden verschmutzt und Anwohner in den Anbauregionen sind den Giften oft schutzlos ausgeliefert. Der hohe Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast führt dazu, dass sich gefährliche resistente Keime auf Geflügelfleisch ausbreiten. Die Tiere leiden massiv unter den katastrophalen Haltungs- bedingungen. Billigfleisch schadet Mensch, Tier und Umwelt.

McDonald’s muss nachhaltig und artgerecht produzieren und auf Gen-Futter verzichten!

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Weitere Infos gibt es bei Greenpeace Deutschland

Gentechnik bei McDonalds

5 November 2014

Genechnik bei McDonalds

Seit April setzt McDonald’s Deutschland wieder riskantes Gen-Futter in der Produktion von Chickenburgern und Hähnchenteilen ein und ist damit verantwortlich für Umweltschäden, die durch den Anbau von Gen-Pflanzen entstehen.  Das schmeckt uns garnicht, deshalb haben wir am Samstag in der Darmstädter Innenstadt vor einer McDonald’s Filiale über die Risiken der Gentechnik und über die Praxis von McDonald’s Deutschland informiert. Getragen haben zwei unserer Aktiven Kostüme, die das McDonald´s-Maskottchen Ronald parodierten. Das kam gut an und zog die Aufmerksamkeit der Passanten auf uns. Wir fordern McDonald’s Deutschland auf auf den Einsatz von Gen-Futter zu verzichten. McDonald’s Frankreich, Schweiz und Österreich machen das bereits vor!

Weitere Infos und Hintergrundwissen für Interessierte gibt es hier.

Genechnik bei McDonalds

Genechnik bei McDonalds

Genechnik bei McDonalds

Bald Gen-Technik im Geflügel von Aldi, Lidl und Co?

31 März 2014

Lidl Geflügel demnächst mit Gen-Technik

Auch am Samstagvormittag des 29.03.2014 waren wir wieder aktiv – diesmal zum Thema Gentechnik in Futtermitteln. Hintergrund ist, dass die Geflügelbranche angekündigt hat, die gentechnikfreie Fütterung fallen zu lassen. Nun ist aus der Sicht von Greenpeace der Handel dran, von seinen Produzenten weiterhin die Verwendung gentechnikfreier Futtermittel zu verlangen. Greenpeace hat dazu kürzlich eine Abfrage unter deutschen Handelsketten durchgeführt. Hier hat nur REWE als einziger großer Lebensmittelhändler zugesagt, in jedem Fall bei seinen mit dem Pro Planet-Label gekennzeichneten Eigenmarkenprodukten im Bereich der Geflügelprodukte und Eier auf Gen-Pflanzen im Tierfutter zu verzichten. Aldi und Lidl haben bisher noch keine klare Stellung bezogen bzw. Lidl spielt noch auf Zeit: Sie sind mit ihren Lieferanten im Gespräch. Dies reicht uns nicht aus, weshalb wir etwas Druck gegenüber Lidl aufbauen wollen und zu diesem Zweck eine Lidl-Filiale in Darmstadt besucht haben. Dort haben wir in der Kühltruhe alle frischen Geflügel-Produkte (Huhn/Pute) der Lidl-Eigenmarke “Landjunker” mit einem Etikett mit der Aufschrift “Achtung! Bald mit Genfutter” versehen, ebenso wurden die Eier-Schachteln beklebt. Vor der Filiale haben wir Flyer, welche die Anmutung eines Lidl-Handzettels hatten, an die Kunden verteilt. Zudem konnten Kunden unsere Forderungen direkt vor Ort unterstützen, indem sie Postkarten unterschrieben, auf denen die zentralen Forderungen an die Lebensmittelketten standen:

  1. Verzicht auf Gen-Pflanzen im Tierfutter bei den Eigenmarken.
  2. Aufbringen des “Ohne Gentechnik-Siegels” bei tierischen Produkten der Eigenmarken.

Rettet die Bienen!

11 Juli 2013

Am 22.06.2013 gingen Darmstädter Greenpeacer los und protestierte gegen Insektenvernichtungsmitteln.
Mit gelber, abwaschbarer Sprühkreide wurden stilisierte tote Bienen und der Schriftzug „Pestizide töten Bienen“ aufgebracht.

Mehr als einfach nur Honigproduzenten: Bienen sind der Schlüssel für die weltweite Nahrungsmittelproduktion. Ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter wichtige Gemüse, Früchte, Nüsse, und Gewürze – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Dazu gehören neben der Biene unter anderem auch Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und Fliegen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen so mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Aber in den letzten Jahren sterben mehr und mehr der fleißigen Helfer. Ganze Bienen-Völker kollabieren. Ein globales Problem: Nicht nur viele europäische Länder leiden unter einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen, weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er-Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen.


Helf auch Du den Bienen und beteilige Dich an der Aktion mit einer Protestnachricht an Fr. Aigner!
Näheres dazu auf folgender Seite: Bienenschutz