Archiv für die ‘Pressemitteilung’ Kategorie

Neue Website zum Darmstädter Westwald

2 Juli 2012

Darmstadt,  Juni 2012 – Auf der neuen Internetseite www.westwald.de informiert die Westwald-Allianz über die prekäre Situation des Darmstädter Westwaldes. Hintergrundinformationen beschreiben den gegenwärtigen Zustand des Waldes knapp und übersichtlich. In der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht die aus sechs Darmstädter Verbänden und Bürgerinitiativen bestehende Allianz Veranstaltungstermine und berichtet über aktuelle Ereignisse rund um den Westwald. Wer sich für die Rettung des Waldes engagieren möchte, wird hier ebenfalls fündig: Die Seite zeigt einfache Möglichkeiten, wie sich jeder Einzelne für den Westwald einsetzen kann. Das Waldgebiet zwischen Darmstadt, Griesheim und Weiterstadt ist durch einen niedrigen Grundwasserspiegel, die geplante Westranderschließung und Schädlingsbefall existenziell bedroht.

Künstlerisches Walderlebnis im Jagdhofkeller

2 Juli 2012

Presseerklärung vom 21. Juni 2012

Darmstadt, 20. Juni 2012 – Eine Allianz der besonderen Art hatte sich gebildet am 20. Juni 2012 im Jagdhofkeller in Bessungen: Künstler unterschiedlicher Couleur widmeten sich gemeinsam dem Thema Wald in Literatur und Musik. Mehr als 70 Gäste hatten sich eingefunden zu der Veranstaltung, mit der die Greenpeace-Gruppe Darmstadt auf die prekäre Situation des Darmstädter Westwaldes aufmerksam machte.

Auguste Kurs, „Nur eine Stunde im grünen Wald“, Heinrich Seidels „Wälder im Walde“ oder „Gesang der Wälder“ von Alfons Petzold: Andreas Konrad, Schauspieler der Darmstädter Theatergruppe Lakritz ließ die Gedanken der Dichter zu – wie es Moderator Dr. Arnulf Rosenstock von der Westwaldallianz ausdrückte: dem „Erlebnis Wald“ – bildhaft vor dem inneren Auge der Zuhörer entstehen. Rosenstock ergänzte mit Blick auf den Darmstädter Westwald: „Wussten Sie, dass auf einem toten Baum 20-mal mehr Lebewesen wohnen als auf einem Lebenden? Aber deswegen muss man doch nicht einen ganzen Wald zerstören.“ Damit sprach er vielen Zuhörern aus dem Herzen.

Arie und Blues für den Westwald vom Jazz-Live-Ensemble

Musikalisch sorgte das Jazz-Live-Ensemble bestehend aus Marion Olsowski, Bob Degen, Ina Burger und Udo Diegelmann für Schwung. Mit klangvollen, fließenden Melodien wie der eigens komponierten „Westwald-Arie“ und dem „Westwald-Blues“ berührten sie ihr Publikum im gut gefüllten Jagdhofkeller.

Darmstädter Westwald muss Bannwald werden

„Mit unserer Veranstaltung wollten wir den Darmstädtern das Thema Wald näher bringen und gleichzeitig auf die Situation des hiesigen Westwaldes aufmerksam machen“, so Daniela Herzog von der Greenpeace-Gruppe Darmstadt. Denn, so Herzog weiter, für den Westwald sei es fünf vor zwölf. Der von Menschenhand gesenkte Grundwasserspiegel, die geplante Westranderschließung und Schädlingsbefall setzten dem Wald schwer zu. „Daher fordern wir: Der ganze Westwald muss Bannwald werden“, appellierte Herzog an die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung und Regierungspräsident Johannes Baron.

16 Mai 2012

Presseerklärung vom 13. Mai 2012

600 Greenpeace-Aktivisten fordern mehr Waldschutz in Deutschland

Ranking zeigt: Bundesländer haben Nachholbedarf

Hamburg, 13. 5. 2012 – Mit einem aus der Luft erkennbaren Menschenbanner protestieren 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland heute für mehr Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formen sie einen Baum. Dieser symbolisiert die Waldfläche Deutschlands. Ein rotes Herz in der Mitte der Baumkrone steht für zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche, die laut Bundesregierung bis zum Jahr 2020 geschützt werden sollen. Nach aktuellen Berechnungen von Greenpeace sind fast alle Bundesländer von diesem Ziel noch weit entfernt. „Die einzelnen Länder müssen als größte öffentliche Waldbesitzer jetzt handeln, um den internationalen Verpflichtungen zum Klima- und Artenschutz nachzukommen“, fordert Gesche Jürgens, Waldexpertin von Greenpeace.

Neue Bundesländer stehen besser da

Aus den Berechnungen der unabhängigen Umweltschutzorganisation geht hervor, dass einzig Mecklenburg-Vorpommern bereits über fünf Prozent seiner Wälder geschützt hat. Die anderen Bundesländer liegen deutlich dahinter. Die Schlusslichter Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben angekündigt, zukünftig mehr Waldflächen zu schützen. Bayern und Hessen lehnen mehr Waldschutz ab. Die Berechnungen von Greenpeace (http://gpurl.de/q1iRG) berücksichtigen insbesondere Nationalpark-Naturzonen, Naturwaldreservate und andere Schutzgebiete in öffentlicher Hand und Privatbesitz. Grundlage dafür sind öffentlich zugängliche Informationen, wie sie zum Beispiel das Bundesamt für Naturschutz zur Verfügung stellt. Eine Übersicht, wie viel Wald in einem Bundesland unter Schutz steht, gibt es bisher nicht. Derzeit läuft im Auftrag der Bundesregierung ein Forschungsvorhaben, das diese Daten zusammenträgt und auswertet. Die Ergebnisse werden im Jahr 2013 erwartet.

Deutschland liegt im Hauptverbreitungsgebiet der Rotbuche und trägt damit eine besondere Verantwortung für den Schutz dieses Ökosystems. „Von Brasilien und Indonesien wird erwartet, dass sie ihre tropischen Regenwälder bewahren. Aber ein wohlhabendes Land wie Deutschland hinkt beim Waldschutz hinterher“, sagt Jürgens. „Mit dem Schutz von zehn Prozent der öffentlichen Wälder wäre ein wichtiger Schritt für den Klima- und Artenschutz getan, und immer noch kann auf 90 Prozent der Waldfläche Holz genutzt werden.“

Etwa die Hälfte der deutschen Wälder ist in Privatbesitz. Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung sieht vor, dass insgesamt fünf Prozent der deutschen Waldfläche bis zum Jahr 2020 geschützt werden, in den öffentlichen Wäldern sind es zehn Prozent.

Pressemitteilung Westwaldallianz

8 Mai 2012

Hier geht es zur Pressemitteilung der Westwaldallianz vom April:

Pressemitteilung

Weitere Termine:

  • 13. Mai 2012, 14 Uhr: Exkursion in den Westwald zum Thema „Waldsanierung

durch Wasseraufspiegelung“, Treffpunkt vor dem Gehaborner Hof
Weitere Aktionen in Vorbereitung:

  • 17. Mai 2012: Grenzgang des Bezirksverbandes Waldkolonie mit anschließendem

Gottesdienst.

  • 23. Mai, 20 Uhr: Informationsveranstaltung in der Kirche der Paul-Gerhardt-

Gemeinde.

  • 20. Juni, 20 Uhr: Kulturabend zum Thema „Wald” im Jagdhofkeller Darmstadt,

Bessunger Str. 84

Kennzeichnung von Kitkat-Riegeln

6 Mai 2010

Aktivisten kennzeichnen Produkte in Supermärkten mit Hilferuf vom Orang Utan

Darmstadt, 6. 5. 2010 – Mit Aufklebern, auf denen ein Orang Utan um Hilfe ruft, haben Aktivisten von Greenpeace Darmstadt heute in 6 Supermärkten Kitkat-Riegel
von Nestlé gekennzeichnet. Damit protestieren sie gegen Nestlés Verwendung von Palmöl, für dessen Anbau Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum
der bedrohten Orang Utans vernichtet wird. Das Palmöl landet unter anderem in dem bekannten Schokoriegel. Auch in 39 weiteren deutschen Städten haben heute
Greenpeace-Aktivisten Kitkat-Riegel mit dem Hilferuf beklebt. Nestlé kauft das Palmöl über Zwischenhändler von der Unternehmensgruppe Sinar Mas, die indonesischen Regenwald zerstört, um Ölpalmplantagen anzulegen.

Mehr dazu in der Presseerklärung.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA  kitkat_label_doerthe_06_05_10_1 KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA  Bilder von der Aktion

Die Aktivisten sprachen auch mit den Filialleitern, informierten sie schriftlich über die Sachlage und forderten sie auf sich ebenfalls an Néstle zu wenden.

Greenpeace Darmstadt kennzeichnet Gen-Milchprodukte!

20 Februar 2010

Darmstadt, 20.2.2010 – Greenpeace-Aktivisten aus Darmstadt haben heute Gen-Milchprodukte der Hersteller Nestlé und Milupa mit Aufklebern gekennzeichnet.2010-02-20_GAT_Gen-Milchprodukte

In zwei Supermärkten in Darmstadt und Weiterstadt beklebten sie Babymilchpulver mit dem Warnhinweis „Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter“. Außerdem verteilten die Ehrenamtlichen an die Verbraucher einen neuen Ratgeber zu Milchprodukten für Kinder. Bundesweit protestierten heute Greenpeace-Aktivisten in 40 deutschen Städten gegen Nestlé und Milupa und forderten sie auf, aus der Gen-Milch-Produktion auszusteigen.

Presseerklärung

Darmstadt sagt: NO zu Gentechnik!

30 Januar 2010

Aktion auf dem Luisenplatz

Im Rahmen des bundesweiten Gruppenaktionstages war die Greenpeace-Gruppe Darmstadt auf dem Luisenplatz präsent. Es wurden Unterschriften gegen den Anbau von genmanipulierten Pflanzen gesammelt. Auf dem Foto ist ein Banner zu sehen, an dem von Bürgern geschriebene Protestkarten hängen.

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Die Aktion kann auch im Internet verfolgt werden: http://beta.greenaction.de/kampagne/mach-dich-vom-acker

Gemeinsames Abschalten am Weißem Turm

12 September 2009

Anti-Atomkraft-Aktion

Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl fand am Samstag eine Anti-AKW-Aktion statt, die von uns, der Greenpeace-Gruppe Darmstadt, organisiert wurde. Hierbei sollte auf die Probleme des AKW Biblis in unserer unmittelbaren Nähe hingewiesen werden und auch auf weitere allgemeine Gründe, die gegen die Nutzung der Kernenergie sprechen (Endlagerproblematik, Störfälle, Uranabbau etc.). Wir informierten mit dieser Aktion die Bürger/innen über die energiepolitschen Standpunkte der Parteien im Bundestagswahlkampf.

Die Aktion fand in Darmstadt am Weißen Turm statt. Für Aufmerksamkeit sorgte das Modell eines AKW mit Kühlturm und Kuppel, bei dem mit Nebelwerfern ein Super-GAU simuliert wurde. Eine Anzahl eingeweihter Personen fielen “tot” (oder stark verstrahlt) um. Die Umrisse wurden mit einem Kreidestrich auf dem Asphalt festgehalten.

Bilder der Aktion am Weißen Turm

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Artikel des Darmstädter Echos

Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen AKW Biblis

11 September 2009

Mit einer Projektion auf das Atomkraftwerk Biblis haben Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden auf die tödliche Gefahr aufmerksam gemacht, die von den alten Atommeilern für die Menschen ausgeht. „Sicher ist nur: AKW Biblis abschalten!“ haben die Aktivisten auf den Reaktor projiziert. Mehr dazu in unserer Presseerklärung.

Biblis abschalten bei Nacht

Aufnahme von der Aktion vor Ort

Mehr zur Aktion:

Rückzug der HSE aus Mainzer Kohle

15 Mai 2009

Greenpeace-Darmstadt über die Rücknahme einer Stromkaufoption der HSE am geplanten Kohlekraftwerk in Mainz: Presseerklärung.